Pneumatotherapie
Die Druckkammern im Therapiezentrum Physikarium sind in dieser Form einzigartig in Österreich. Bauliche Besonderheiten und das Vorhandensein von sowohl Unterdruck- als auch Überdruckkammern machen diese Einzigartigkeit aus. Je nach individuellem Bedarf wird die entsprechende Kammer verordnet.
Allgemeines
In den Pneumatischen Kammern (Druckkammern) wird langsam ein Druckgradient aufgebaut, wodurch im Körper verschiedene Wirkungen und Anpassungsmechanismen ausgelöst werden. Auch die Selbstheilungskräfte werden aktiviert, so zum Beispiel durch Anregung der Blutneubildung.
Hypobare Therapie = Unterdruckkammer oder Klimakammer
Höhenlufttherapie, zur medizinischen Therapie wird eine Berghöhe von 2.000 m simuliert (bei Bedarf mehr - z.B. als Konditionstraining)
Hyperbare Therapie = Überdruckkammer (0,3 bar)
Der Druck entspricht z.B.: der Höhenlage des Toten Meeres, einem Tauchgang in 4 m Tiefe oder einer Stollentherapie
Für Langzeiterfolge werden 6-10 Sitzungen zu je 90 Minuten empfohlen.
Auswirkungen auf den Organismus
- Verbesserung sämtlicher Atemwegsbeschwerden und Atemfunktionen (z.B. Asthma)
- Stimulierung der körpereigenen Abwehrkräfte (gegen erhöhte Anfälligkeit für Infekte, oder Allergien, bei sonstigen Immundefiziten wie Autoimmunerkrankungen etc)
- Senkung freier Radikale im Rahmen der Tumorabwehr
- Aktivierung von Kreislauf, Durchblutung und Stoffwechsel (z.B. Cholesterin, Zucker…)
- Reduktion des Verbrauchs mancher Medikamente (besonders Cortison und Antibiotika,…)
- Stabilisierung des vegetativen Nervensystems
- Steigerung der Regenerations- und Leistungsfähigkeit, sowie der Kondition (Sportler)
- günstiger Einfluss auf rheumatische Beschwerden
- mögliche aber nicht gesicherte Wirksamkeiten: bei Alzheimer, Parkinson, bestimmten Tinnitus-Formen
Jüngste Forschungsergebnisse V. österr. Institut für Höhenluft u. russ. Ak. d. Wissenschaften haben die Bedeutung für die Atemwege, Kreislauf, Immunologie und Allgemeinbefinden etc s. o. bestätigt.